23
When the rain falls
Ein hocherotisches Drama über die heimliche Affäre zweier Frauen – inszeniert vom Regisseur der originalen Death Note Realverfilmung. Die Büroangestellte Hazuki hegt Gefühle für ihre Vorgesetzte Shiori, die jedoch verheiratet ist. Bei einem nächtlichen Unwetter flüchten beide Frauen in ein Hotel und überschreiten eine Schwelle intimer Zweisamkeit. Doch kann diese Affäre eine Zukunft haben?
24
Am I ok?
Lucy (Dakota Johnson) und Jane (Sonoya Mizuno) sind schon fast ihr ganzes Leben lang beste Freundinnen und glauben, sie wüssten alles übereinander. Doch als Jane verkündet, dass sie nach London zieht, verrät Lucy ein lange gehütetes Geheimnis:Sie steht auf Frauen. Als Jane versucht, Lucy zu helfen, versinkt ihre Freundschaft im Chaos.
300
Sebastiane
Der bei seinem Kaiser Diokletian in Ungnade gefallene Gardist Sebastiane wird an einen isolierten Außenposten des Reichs verbannt. Die anderen Soldaten dort vertreiben sich in brütender Hitze die Zeit mit Schwertübungen, Schwimmen, Körperpflege und erotischen Spielen. In der aufgeheizten Situation gerät er in Konflikt mit dem sadistischen Hauptmann Severus, der heimlich in ihn verliebt ist. Da Sebastiane sich ihm verweigert und sich außerdem zum Christentum bekennt, wird er von seinen Kameraden mit Pfeilen erschossen.
Der erste Spielfilm von Derek Jarman ist ein Kult-Klassiker des erotischen Kinos. Er greift zwar geschichtlich auf die christliche Märtyrerlegende zurück, inszeniert den Heiligen Sebastian aber nach berühmten Vorbildern als schwule Ikone. Der erste und einzige Erotikfilm mit lateinischen Dialogen – auch für Schulklassen geeignet!
1721
Ein königlicher Tausch
Frankreich, 1721: Um den Frieden mit Spanien zu besiegeln, fädelt der Regent Herzog Philipp von Orléans einen Prinzessinnentausch ein. Er will den elfjährigen französischen König Ludwig XV mit der erst vier Jahre alten Tochter des spanischen Königs, Infantin Maria Anna Victoria, verheiraten. Im Gegenzug soll die Tochter Philipps, die zwölfjährige Louise Elisabeth, die Gemahlin des jungen spanischen Thronfolgers Ludwig werden. Madrid willigt ein und schon bald findet der Austausch der beiden Prinzessinnen an der Grenze zwischen den Ländern statt. Doch die königlichen Strategen haben die Rechnung ohne die Vermählten gemacht – denn diese haben ihren eigenen Willen.
1770
Porträt einer jungen Frau in Flammen
Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die Pariser Malerin Marianne (Noémie Merlant) im Jahr 1770 auf eine einsame Insel an der Küste der Bretagne: Sie soll heimlich ein Gemälde von Héloïse (Adèle Haenel) anfertigen, die gerade eine Klosterschule für junge adelige Frauen verlassen hat und bald verheiratet werden soll. Denn Héloïse weigert sich, Modell zu sitzen, um gegen die von ihrer Mutter arrangierte Ehe zu protestieren. So beobachtet Marianne Héloïse während ihrer Spaziergänge an die Küste und malt abends aus dem Gedächtnis heraus ihr Portrait. Langsam wächst zwischen den eindringlichen Blicken eine unwiderstehliche Anziehungskraft…
1849
Cloud Atlas
Der Film behandelt die Schicksale sechs verschiedener Personen, die sich in einem Zeitraum von mehreren hundert Jahren (1849 bis 2321) ereignen. Die einzelnen Geschichten sind teils durch gemeinsame Figuren, teils nur durch Andeutungen und Erinnerungen miteinander verbunden.
Die Episode mit dem jungen, bisexuellen Komponisten Robert Frobisher (Ben Whishaw) spielt 1936. Er verlässt seinen Lebenspartner Rufus Sixsmith (James D’Arcy) und schreibt ihm regelmäßig Briefe, wie er eine Anstellung als künstlerischer Gehilfe für den alten Komponisten Vyvyan Ayrs (Jim Broadbent) findet.
In der Episode, die 1973 in San Francisco spielt, stellt Rufus Sixsmith der aufstrebenden Journalistin Luisa Rey Informationen für eine brisante Story in Aussicht, als er mit ihr in einem Fahrstuhl feststeckt.
1892
Lizzie Borden – Mord aus Verzweiflung
1892, Fall River, Massachusetts: Lizzie Borden muss sich vor Gericht gegen die Anschuldigung verteidigen, ihre Familie mit einer Axt brutal umgebracht zu haben. Als der später legendär gewordene Mordfall geschieht, ist Lizzie 32 Jahre alt, unverheiratet und allein dadurch gesellschaftlich eine Außenseiterin. Sie lebt gemeinsam mit ihrer Schwester, Stiefmutter und einem schier übermächtigen, kontrollwütigen Vater abgeschieden unter klaustrophobischen Bedingungen. Als die junge und schöne Haushaltshilfe Bridget in das Leben der Bordens tritt, findet Lizzie in ihr bald eine intime Vertraute.
1909
Die Farbe Lila (2023)
Bereits als Mädchen musste Celie (Fantasia Barrino) erfahren, dass ein Leben für eine schwarze Frau 1909 in Georgia in den Vereinigten Staaten nicht leicht ist. 1917 ist sie mit einem herrschsüchtigen Mann namens Albert (Colman Domingo) verheiratet, den sie „Mister“ nennt, und muss viele Jahre körperliche und seelische Misshandlungen durch ihn ertragen. Nur wenn Celie mit Sofia (Danielle Brooks) und Shug Avery (Taraji P. Henson) zusammen ist, erlebt sie Freude und Liebe.
Diese mutige Neuinterpretation des berühmten Klassikers stammt von Regisseur Blitz Bazawule und wurde von Oprah Winfrey, Steven Spielberg, Scott Sanders und Quincy Jones produziert.
1910
Mädchen in Uniform (1958)
Die feine Gesellschaft
Im Sommer 1910 geht Seltsames vor sich an der französischen Normandieküste. Alljährlich findet sich hier der Landadel ein, denn die Luft ist heilsam und die armen Fischer und verlumpten Muschelsammler sind herrlich pittoresk. Doch dieses Jahr ist etwas anders: zahlreiche Sommerfrischler sind spurlos verschwunden und haben das bizarre Polizistenduo Böswald (Cyril Rigaux) und Blading (Didier Després) auf den Plan gerufen. Schnell deuten die Zeichen auf den Fischer Rohbrecht (Thierry Lavieville), der stets hungrig wirkt und den man in der Gegend respektvoll den „Ewigen“ nennt. Mit seinem kantigen Sohn Lümmel (Brandon Lavieville) verdient er sich ein Zubrot, indem er wohlhabende Touristen über die ewigen Gewässer befördert. So auch die Töchter der Familie van Peteghem, deren herrschaftliches Anwesen in aller gebotenen Dekadenz über der Bucht thront. Dabei verlieben sich der 18-jährige Lümmel und die schöne Billie van Peteghem (Raph) und zwingen Distinguierte und Depravierte in einen allzu plötzlichen Familien-Kontakt. Als Lümmel jedoch das Geheimnis von Billie entdeckt, schlägt er zu. Während die Polizisten ratlos durch eine groteske Dünenlandschaft voller Nymphomanen, Nudisten und Narzissten pflügen, drängt sich ein entsetzlicher Verdacht auf: die Rohbrechts sammeln nicht nur Muscheln, sondern auch Menschen.
1912
Jules und Jim
Im Jahr 1912 war Jules nach Paris gekommen. Er hatte von Jim, den er nur flüchtig kannte, eine Karte für den Künstlerball bekommen. Die beiden kultivierten Männer werden schnell Freunde. Als sie der Französin Catherine (Jeanne Moreau) begegnen, sind sie sofort fasziniert von der schönen und unberechenbaren Frau. Sie verlieben sich in sie und schon bald heiratet Catherine den Österreicher Jules (Oskar Werner). Aber auch für den Franzosen Jim (Henri Serre) hegt Catherine Gefühle. Regisseur François Truffaut erzählt die wohl impulsivste Liebesgeschichte der Filmgeschichte. Eine leidenschaftliche und verspielte Ménage-à-trois, in der zwei Männer einer Frau verfallen – und das bis in den Tod.
1916
The Choral – Stimmen der Hoffnung
Während des ersten Weltkriegs hat der Chor einer kleinen englischen Stadt die meisten seiner männlichen Mitglieder an die Armee verloren. Der Vorstand ist entschlossen, mit neuen Mitgliedern weiterzumachen. Sie engagieren den engagierten neuen Chorleiter Dr. Henry Guthrie, trotz seines Atheismus, seiner Germanophilie und seiner Homosexualität. Als die Einberufungsbefehle eintreffen, erkennt die Gemeinde, dass die beste Antwort auf den Krieg darin besteht, gemeinsam Musik zu machen.
1917
The history of sound
Im Jahre 1917 lernt Lionel am Boston Conservatory David kennen, der genau wie er die Liebe zur Folkmusik pflegt. Jahre später erhält Lionel einen Brief von David, woraufhin sich beide auf eine Reise durch Maine begeben, bei der sie traditionelle Lieder sammeln. Ihr Wiedersehen, ihre Liebesaffäre und ihre Musik verändern Lionels Leben auf unerwartete Weise.
Die Farbe Lila (2023)
Bereits als Mädchen musste Celie (Fantasia Barrino) erfahren, dass ein Leben für eine schwarze Frau 1909 in Georgia in den Vereinigten Staaten nicht leicht ist. 1917 ist sie mit einem herrschsüchtigen Mann namens Albert (Colman Domingo) verheiratet, den sie „Mister“ nennt, und muss viele Jahre körperliche und seelische Misshandlungen durch ihn ertragen. Nur wenn Celie mit Sofia (Danielle Brooks) und Shug Avery (Taraji P. Henson) zusammen ist, erlebt sie Freude und Liebe.
Diese mutige Neuinterpretation des berühmten Klassikers stammt von Regisseur Blitz Bazawule und wurde von Oprah Winfrey, Steven Spielberg, Scott Sanders und Quincy Jones produziert.
1919
Der Fangschuss
1919 kämpft der preußische Offizier Erich von Lhomond (Matthias Habich) im Baltikum gegen die Bolschewiken. Die hübsche Sophie von Reval (Margarethe von Trotta), in deren Schloss er sich mit seinen Soldaten einquartiert hat, verliebt sich Hals über Kopf in den jungen Mann. Doch Erich weist sie ab. Erich und ihr Bruder Conrad (Rüdiger Kirschstein) haben ein Verhältnis miteinander (im Film nur angedeutet). Um ihn zu provozieren, lässt sich Sophie wahllos mit anderen Soldaten ein. Als Erich keine Reaktion zeigt, läuft sie gedemütigt und enttäuscht zu den russischen Widerstandskämpfern über. Ein Vergehen, auf das die Todesstrafe steht. Als Sophie gefasst wird, verlangt sie von Erich, die Hinrichtung selbst vorzunehmen … Volker Schlöndorffs mehrfach preisgekrönter Film nach der Romanvorlage von Marguerite Yourcenar.
1920
The history of sound
Im Jahre 1917 lernt Lionel am Boston Conservatory David kennen, der genau wie er die Liebe zur Folkmusik pflegt. Jahre später erhält Lionel einen Brief von David, woraufhin sich beide auf eine Reise durch Maine begeben, bei der sie traditionelle Lieder sammeln. Ihr Wiedersehen, ihre Liebesaffäre und ihre Musik verändern Lionels Leben auf unerwartete Weise.
1922
Vita und Virginia: Eine extravagante Liebe
Was Vita Sackville-West (Gemma Arterton) will, das bekommt Vita auch. Im London des Jahres 1922 hat sich die eigensinnige Schriftstellerin in den Kopf gesetzt, die berühmte Virginia Woolf (Elizabeth Debicki) zu verführen – obwohl beide verheiratet sind. Bald schon redet die ganze Stadt über die Affäre der beiden bekannten Frauen, die in die Familienresidenz von Vita einziehen. Beflügelt von ihrer Liebhaberin und Muse, findet Virginia ungeahnte künstlerische Inspiration und neuen Halt in ihrem Leben. Bis die Beziehung durch eine neue Liebschaft Vitas empfindlich gestört wird…
1927
Downton Abbey – der Film
Aufregung auf Downton Abbey: Der König und die Königin erweisen dem Hause Grantham die Ehre. Es müssen ein royaler Lunch, eine Parade und ein Dinner organisiert werden. Aber wir befinden uns im Jahr 1927 und der Earl of Grantham (Hugh Bonneville) sinnt, ob sie nach all den Veränderungen der letzten Jahre überhaupt noch einem königlichen Besuch gewachsen sind… Als wäre diese Aufgabe nicht schon schwer genug zu bewältigen, muss sich das Personal mit dem furchteinflößenden royalen Haushalt herumärgern, und schon bald keimt eine kleine Revolte im unteren Teil des Hauses auf. Währenddessen quält Lady Mary (Michelle Dockery) die Frage, ob der Erhalt von Downton überhaupt noch zeitgemäß ist. Soll das Familienanwesen vielleicht doch einer bürgerlichen Institution weichen? Auch die Dowager Countess of Grantham (Maggie Smith) sieht dem königlichen Besuch mit gemischten Gefühlen entgegen, gehört ihre Cousine Lady Bagshaw (Imelda Staunton) doch zum royalen Gefolge, und mit dem Aufeinandertreffen reißen auch alte Wunden wieder auf. Und auch der schwule Diener Barrow hat seine Geschichte im Film.
DOWNTON ABBEY bringt alles, was über sechs preisgekrönte Staffeln weltweit liebgewonnen wurde, nun endlich ins Kino. Man darf mitfiebern, mitfühlen, sich an der wunderschönen Ausstattung und natürlich den scharfen Sprüchen der Dowager Countess, gespielt von der zweifachen Oscar®-Gewinnerin Maggie Smith, erfreuen. Produziert wird der Film von Fellowes, der auch das Drehbuch schrieb, zusammen mit Gareth Neame und Liz Trubridge.
1928
Downton Abbey II – Eine neue Ära
Yorkshire, England, 1928: Einige Zeit nach dem königlichen Besuch von King George und Queen Mary auf Lord Granthams Anwesen sind die Crawleys wie auch ihre bunte Dienerschaft erneut in Aufruhr, als eine Filmproduktion auf dem Anwesen für reichlich Unruhe sorgt und zusätzlich eine große Reise an die Côte d’Azur ansteht, um das Geheimnis der neu geerbten Villa der Dowager Countess aufzudecken. Die anbrechende neue Ära hält so einige Überraschungen bereit …
1930
Downton Abbey: Das große Finale
Als Mary sich mitten in einem öffentlichen Skandal wiederfindet und die Familie finanzielle Schwierigkeiten hat, kämpft der gesamte Haushalt mit drohender sozialer Ungnade. Die Crawleys müssen Veränderungen akzeptieren, während sich die Dienerschaft auf ein neues Kapitel mit der nächsten Generation vorbereitet, die Downton Abbey in die Zukunft führt. Auch mit dabei ist der schwule, ehemalige Butler Thomas Barrow.
1936
Cloud Atlas
Der Film behandelt die Schicksale sechs verschiedener Personen, die sich in einem Zeitraum von mehreren hundert Jahren (1849 bis 2321) ereignen. Die einzelnen Geschichten sind teils durch gemeinsame Figuren, teils nur durch Andeutungen und Erinnerungen miteinander verbunden.
Die Episode mit dem jungen, bisexuellen Komponisten Robert Frobisher (Ben Whishaw) spielt 1936. Er verlässt seinen Lebenspartner Rufus Sixsmith (James D’Arcy) und schreibt ihm regelmäßig Briefe, wie er eine Anstellung als künstlerischer Gehilfe für den alten Komponisten Vyvyan Ayrs (Jim Broadbent) findet.
In der Episode, die 1973 in San Francisco spielt, stellt Rufus Sixsmith der aufstrebenden Journalistin Luisa Rey Informationen für eine brisante Story in Aussicht, als er mit ihr in einem Fahrstuhl feststeckt.
1937
We have never been modern
Aus einer Siedlung am Fuße der Hohen Tatra soll im Jahr 1937 mit dem Bau einer Fabrik eine Stadt entstehen. Der Fabrikdirektor verfolgt dabei einen modernen Ansatz. Seine Frau Helena, eine angehende Ärztin, steht kurz vor der Entbindung und sieht einer rosigen Zukunft entgegen. Die Unbeschwertheit endet jäh, als auf dem Gelände die Leiche eines zweigeschlechtlichen Babys gefunden wird. Weil die Ermittlungen von offizieller Seite schnell eingestellt werden, beginnt Helena selbst nachzuforschen. Unterstützt wird sie dabei unter anderem vom intersexuellen Fabrikmitarbeiter Alexander “Saša” Matula.
1938
Der schöne Sommer
Turin, 1938. Für Ginia (Yile Yara Vianello), die gerade vom Land in die Stadt gezogen ist, scheint die Zukunft unendlich viele Möglichkeiten zu bieten. Wie alle Mädchen in ihrem Alter will sie sich verlieben und beginnt eine Beziehung mit einem jungen Maler, bis sie die wunderschöne Amelia (Deva Cassel) kennenlernt. Amelia führt Ginia in die Künstlerkreise der Turiner Bohème und die beiden kommen sich näher. Hin- und hergerissen zwischen Pflichtgefühl und der Entdeckung eines Begehrens, das sie verwirrt, wird Ginia von ihren Gefühlen für Amelia überwältigt. Während ihres „schönen Sommers“ gibt sie sich endlich ihren Gefühlen hin und findet den Mut, sie selbst zu sein.
1941
Eine sachliche Romanze
England, 1947. Die 16-jährige Stella wächst bei ihrem Onkel und ihrer Tante in der nordenglischen Provinzmetropole Liverpool auf. Zu ihrer Mutter hat sie lediglich über regelmäßige Telefonate Kontakt. Der große Traum der Teenagerin ist es, eines Tages als Schauspielerin Karriere zu machen. Eine erste Chance, die Welt des Theaters hautnah kennenzulernen, eröffnet sich ihr, als sie vom exzentrischen, schwulen Leiter eines heruntergekommenen Liverpooler Theaters, Meredith Potter, eine Stelle bekommt.
1942
Die letzte Metro
Der jüdische Regisseur Steiner (Heinz Bennent) versteckt sich im Keller seines Pariser Theaters vor den Nazis. Nur seine Frau Marion (Catherine Deneuve) kennt das Versteck. Jeden Abend steigt sie hinab, erzählt von den Proben und dem Leben oben im Theater z. B. von der Anbändelei der Kostümbildnerin Arlette (Andréa Ferréol) mit der jungen Schauspielerin Nadine (Sabine Haudepin). Je länger Steiner sich verbergen muss, desto mehr verliert er den Bezug zur Realität und schon bald verliert er auch seine Frau Marion, die sich in den Darsteller Bernard (Gérard Depardieu) verliebt.
François Truffauts Besatzungsfilm ist alles andere als todernst. Mit Ironie und Spitzfindigkeit inszeniert der Regisseur ein geniales Wechselspiel aus Theater und Wirklichkeit. Mit zehn Césars ausgezeichnet zählt „Die letzte Metro“ zu Truffauts höchst dekorierten Filmen.
1943
Blue moon
Am Abend des 31. März 1943 ringt der legendäre, schwule Songwriter Lorenz Hart in Sardis Bar mit seinem zerstörten Selbstvertrauen, während sein ehemaliger Partner Richard Rodgers die Premiere seines bahnbrechenden Musical-Hits „Oklahoma!“ feiert.
Martha Liebermann – Ein gestohlenes Leben
Berlin, im Kriegsjahr 1943. Die großbürgerliche Witwe Martha Liebermann (Thekla Carola Wied) hätte sich niemals vorstellen können, ihre geliebte Heimat im Alter von 85 Jahren verlassen zu müssen. Als Jüdin bleibt ihr jedoch nur die Wahl, ins Ausland zu gehen oder auf ihre Deportation ins Konzentrationslager zu warten. Noch geben ihr das hohe Ansehen und die wertvollen Bilder ihres weltberühmten Ehemanns Max Liebermann (Rüdiger Vogler) Schutz. Doch wie lange noch? Marthas Freunde drängen sie zu einem illegalen Verkauf, um damit ihre Flucht mithilfe der Widerstandsgruppe von Hanna Solf (Fritzi Haberlandt) zu finanzieren. Gestapo-Kommissar Teubner (Franz Hartwig) mit seinem Handlanger (Daniel Noël Fleischmann) sieht nun seine perfide Chance, den couragierten Regimegegnerinnen eine Falle zu stellen. Der für die Nazis arbeitende Kunstexperte Solbach (Wanja Mues), der seinen Geliebten Benjamin (Vladimir Korneev) in Sicherheit bringen möchte, ist undurchsichtig. Kann man ihm trauen? Als sich die Lage dramatisch zuspitzt und sie sogar um ihre treue Haushälterin Luise (Lana Cooper) fürchten muss, zeigt Martha Liebermann ihre wahre Klugheit und Größe.
1944
Die letzte Metro
Der jüdische Regisseur Steiner (Heinz Bennent) versteckt sich im Keller seines Pariser Theaters vor den Nazis. Nur seine Frau Marion (Catherine Deneuve) kennt das Versteck. Jeden Abend steigt sie hinab, erzählt von den Proben und dem Leben oben im Theater z. B. von der Anbändelei der Kostümbildnerin Arlette (Andréa Ferréol) mit der jungen Schauspielerin Nadine (Sabine Haudepin). Je länger Steiner sich verbergen muss, desto mehr verliert er den Bezug zur Realität und schon bald verliert er auch seine Frau Marion, die sich in den Darsteller Bernard (Gérard Depardieu) verliebt.
François Truffauts Besatzungsfilm ist alles andere als todernst. Mit Ironie und Spitzfindigkeit inszeniert der Regisseur ein geniales Wechselspiel aus Theater und Wirklichkeit. Mit zehn Césars ausgezeichnet zählt „Die letzte Metro“ zu Truffauts höchst dekorierten Filmen.
Edge of love – Was von der Liebe bleibt
1947
Eine sachliche Romanze
England, 1947. Die 16-jährige Stella wächst bei ihrem Onkel und ihrer Tante in der nordenglischen Provinzmetropole Liverpool auf. Zu ihrer Mutter hat sie lediglich über regelmäßige Telefonate Kontakt. Der große Traum der Teenagerin ist es, eines Tages als Schauspielerin Karriere zu machen. Eine erste Chance, die Welt des Theaters hautnah kennenzulernen, eröffnet sich ihr, als sie vom exzentrischen, schwulen Leiter eines heruntergekommenen Liverpooler Theaters, Meredith Potter, eine Stelle bekommt.
Zeit für Liebe
1947: An einem normannischen Strand lernt Madeleine, die als Kellnerin in einem Hotel-Restaurant arbeitet und Mutter eines kleinen Jungen ist, François kennen, einen reichen und gebildeten Studenten. Zwischen ihnen fühlt es sich wie eine Selbstverständlichkeit an. Als sei es Vorsehung. Während man weiß, was sie hinter sich lassen möchte, indem sie diesem jungen Mann folgt, erfährt man im Laufe der Zeit, von was François zu entkommen versucht, indem er Madeleines Schicksal mit seinem eigenen verwebt…
1952
Der Honiggarten: Das Geheimnis der Bienen
Schottland, Mitte der 1950er Jahre: Nach ihrer gescheiterten Ehe muss Lydia plötzlich als alleinerziehende Mutter zurechtkommen. Abgesehen von ihrer finanziellen Notlage macht sich die Fabrikarbeiterin um ihren Sohn Charlie Sorgen, der in der Schule gemobbt wird. Eines Tages landet dieser bei der Ärztin und Bienenzüchterin Jean, die gerade erst in ihre schottische Heimatstadt zurückgekehrt ist und sich um seine Schrammen kümmert. Fasziniert von ihrer Bienenkolonie, findet Charlie in Jean eine Verbündete. Auch Lydia freundet sich mit der hilfsbereiten Ärztin an, die sie bald mit anderen Augen wahrnimmt. Die beiden Frauen kommen sich näher und es entsteht eine gegenseitige Zuneigung, die von ihren konservativen Mitbürgern nicht übersehen – und ebenso wenig toleriert wird.
1953
Naked lunch
New York 1953: Der erfolglose Schriftsteller Bill Lee hält sich als Kammerjäger über Wasser und versucht, seinen Frust mit Drogen zu betäuben. Vollgedröhnt mit Insektengift erschießt er seine Frau Joan beim „Wilhelm-Tell-Spiel“ und flüchtet sich an einen fiktiven Ort namens Interzone. Dort wähnt er sich von skurrilen Kreaturen aus seinem schizoiden Unterbewusstsein verfolgt. Hier trifft er auf den attraktiven, jungen, schwulen, Schweizer Gentleman Yves Cloquet. Oder seine Schreibmaschine mutiert zu einem überdimensionalen Insekt, das ihn zwingt, seine Erlebnisse für eine geheimnisvolle Organisation zu dokumentieren. Die Kreatur fordert mehr und mehr Stoff …
1958
Luanas Schwur
Albanien 1958: Luana ist eine willensstarke, rebellische Frau und die Tochter einer hoch angesehenen Familie. Ihr Vater wird von allen im Dorf geschätzt und respektiert. Doch eine arrangierte Ehe mit Flamur Fiku, dem sie seit ihrer Kindheit versprochen ist, zwingt Luana dazu, die Liebe zu ihrem besten Freund Agim zu verleugnen. Als Luanas Vater Gjon von den heimlichen Treffen der beiden erfährt, ist er so verärgert und besorgt, dass er die Heirat von Luana und Flamur sofort in die Wege leitet. Das Versprechen, das ihr Vater der Familie Fiku gegeben hat, darf nicht gebrochen werden.
Als Agim davon erfährt, will er mit Luana aus dem kommunistischen Land über Jugoslawien nach Deutschland fliehen. Aber Luana fühlt sich an ihre Familie gebunden und will ihren Vater nicht bloßstellen – Zudem fürchtet sie um Agims Leben. Luana opfert ihre Liebe für seine Sicherheit und die Familienehre. Doch ihr Verlobter Flamur zeigt schnell sein wahres Gesicht und will sie um jeden Preis seinem Willen unterwerfen. Als Gjon Zeuge wird, wie seine Tochter, noch vor der Heirat, von Flamur bedrängt wird, löst er die Verlobung auf. Ein darauffolgender Streit endet in einem Drama, in dem Gjon sein Leben verliert. Mehr und mehr erlebt Luana das Frausein als einen Fluch. Erst als sie ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt, findet sie einen Weg, ihr Leben selbst zu bestimmen und dabei trotzdem die Traditionen zu befolgen. Dennoch ist der persönliche Preis für diese Freiheit sehr hoch.
1960
C.R.A.Z.Y. – Verrücktes Leben
Heiligabend 1960: Mitten in den Weihnachtsfeierlichkeiten kommt Zachary »Zac« Beaulieu in Québec zur Welt. Weniger festlich, dafür umso turbulenter ist der Alltag der katholischen Familie Beaulieu in den folgenden zwei Jahrzehnten. Zac und seine vier Brüder – Christian, Raymond, Antoine und der einige Zeit nach Zac geborene Yvan – sind C.R.A.Z.Y. Zusammengesetzt aus den Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen und Anlass, sich ebenso zu benehmen. Insbesondere der schwule Zac als Teil der Pop- und Protestkultur der Sechziger und Siebziger Jahre, die das katholisch-konservative Québec in der sogenannten révolution tranquille transformierte, gerät immer wieder mit seinem gläubigen, homophonen Vater Gervais aneinander. Ihr Konflikt spitzt sich mit Zacs sexueller Identitätssuche dramatisch zu.
Kanarie
Südafrika, 1985. Der 18-Jährige Johan Niemand liebt Boy George und Depeche Mode. Als er zum Beginn seines Wehrdiensts beim renommierten Soldatenchor „Canaries“ aufgenommen wird, kommt ihm das wie seine Rettung vor dem gefürchteten Militär gleich. Doch er merkt schnell, dass er auch dort eine bestimmte Rolle zu spielen hat: Der Chor hat die Aufgabe, die Werte des Staates und der katholischen Kirche zu verteidigen, ja anzupreisen. Als sich Johan während einer Tournee in einen singenden Kameraden verliebt, beginnt er die repressive Ordnungssystem um sich herum in Frage zu stellen – und sein sexuelles Begehren genauer zu erkunden. Die Konfrontation mit seinen Vorgesetzten lässt nicht lange auf sich warten.
1961
Saving Mr. Banks
1962
Green Book – Eine besondere Freundschaft
Tony Lip (Viggo Mortensen), ein Italo-Amerikaner aus der Bronx, der sein Geld hauptberuflich als Türsteher verdient, wird von dem schwulen, kultivierten und begnadeten, afroamerikanischen Pianisten Dr. Don Shirley (Mahershala Ali) als Fahrer engagiert. Die beiden Männer, die gegensätzlicher nicht sein könnten, begeben sich 1962 auf eine Konzert-Tournee durch die Südstaaten. Doch tief im Süden der USA weht ein anderer Wind – und so müssen Tony und Dr. Shirley ihre Reise in Zeiten der Rassentrennung nach dem sogenannten „Green Book“ planen, einem Reiseführer für schwarze Autofahrer, der die wenigen Unterkünfte und Restaurants auflistet, die auch schwarze Gäste bedienen. Gewinner von 3 Oscars®, inklusive der Auszeichnung als Bester Film!
1966
Erik & Erika / Einer wie Erika
1966 beklatscht ganz Österreich die frischgebackene Weltmeisterin Erika Schinegger in der Damen-Abfahrt. Nach der triumphalen Rückkehr in die Heimat wird Erika Schinegger von einem Empfang zum nächsten gereicht, obwohl: „Schön is sie net, aber schnell is sie halt!“ Nächste große Station: Die olympischen Spiele in Grenoble 1968! Aufgrund organisierten Hormonmissbrauchs führte man dort erstmals vorab Tests zur Geschlechtsbestimmung durch. Und von einem Moment auf den anderen wird Erikas wunderbare Welt komplett auf den Kopf gestellt: Die Chromosomenauswertung ist eindeutig – E. Schinegger ist männlich. Und das System, das Erika erst ins Rampenlicht gezerrt hat, zeigt nun schnell, aus welchem Holz es wirklich geschnitzt ist.
Mit viel Herz und Engagement brachte nun Austro-Musiklegende und Filmemacher Reinhold Bilgeri die unglaubliche Story auf die Kinoleinwand. Für Authentizität sorgte Erik Schinegger mit beratender Begleitung, den filmischen Anspruch garantieren Charakterdarsteller wie Cornelius Obonya, Ulrike Beimpold, Marianne Sägebrecht, Gerhard Liebmann, Lili Epply, Anna Posch und allen voran der charismatische Jungschauspieler Markus Freistätter in der Titelrolle.
1967
Die perfekte Ehefrau
Mapplethorpe
Von den frühen 1970er Jahren, als der abtrünnige Sohn katholisch-konservativer Eltern mit der jungen Patti Smith (Marianne Rendón) im berühmt-berüchtigten Chelsea Hotel die Kunst wie auch seine Lust auf Männer entdeckte, bis hin zu seinem frühen Tod im Alter von 42 Jahren erforscht der Film Mapplethorpes ganz persönliche Synthese von Kunst und Sexualität, seinen Kampf um Anerkennung und darüber hinaus die Tragödie der aufkommenden AIDS-Krise. Hauptdarsteller Matt Smith überzeugt in der Darstellung des ehrgeizigen Künstlers mit gefährlich selbstzerstörerischen Impulsen.
1968
Erik & Erika / Einer wie Erika
1966 beklatscht ganz Österreich die frischgebackene Weltmeisterin Erika Schinegger in der Damen-Abfahrt. Nach der triumphalen Rückkehr in die Heimat wird Erika Schinegger von einem Empfang zum nächsten gereicht, obwohl: „Schön is sie net, aber schnell is sie halt!“ Nächste große Station: Die olympischen Spiele in Grenoble 1968! Aufgrund organisierten Hormonmissbrauchs führte man dort erstmals vorab Tests zur Geschlechtsbestimmung durch. Und von einem Moment auf den anderen wird Erikas wunderbare Welt komplett auf den Kopf gestellt: Die Chromosomenauswertung ist eindeutig – E. Schinegger ist männlich. Und das System, das Erika erst ins Rampenlicht gezerrt hat, zeigt nun schnell, aus welchem Holz es wirklich geschnitzt ist.
Mit viel Herz und Engagement brachte nun Austro-Musiklegende und Filmemacher Reinhold Bilgeri die unglaubliche Story auf die Kinoleinwand. Für Authentizität sorgte Erik Schinegger mit beratender Begleitung, den filmischen Anspruch garantieren Charakterdarsteller wie Cornelius Obonya, Ulrike Beimpold, Marianne Sägebrecht, Gerhard Liebmann, Lili Epply, Anna Posch und allen voran der charismatische Jungschauspieler Markus Freistätter in der Titelrolle.
1970
Der Prinz
Chile 1970. Am Ende einer durchzechten Nacht ersticht der 20-jährige Jaime seinen heimlich begehrten besten Freund. Im Gefängnis landet er in einer Gruppenzelle, in der ein gefürchteter Anführer das Sagen hat, den alle nur El Potro, den jungen „Hengst“, nennen. El Potro wird Jaimes Beschützer und macht ihn zu seinem neuen „Prinzen“, erwartet dafür aber Loyalität und sexuelle Unterordnung. Die „schwarze Liebe“ zwischen den beiden erfüllt Jaimes Bedürfnis nach Zuneigung und Zugehörigkeit. Doch dann entbrennt im Knast ein brutaler Machtkampf.
1972
Peter von Kant
Peter von Kant (Denis Ménochet), einst ein großer Regisseur, mittlerweile über seinem Zenit, verliebt sich in den jungen, schönen Amir (Khalil Gharbia). Ihre leidenschaftliche Affäre endet schnell wieder, als Amir durch Peter berühmt geworden ist. Amir verspottet, demütigt und betrügt Peter, wodurch dieser einer Zerstörungssucht verfällt.
Saint-Narcisse
Sexy, bombastisch und alles andere als gewöhnlich – Bruce LaBruce is back! Der 22-jährige Dominic hat einen Fetisch… für sich selbst. Nichts fasziniert ihn mehr als sein eigenes Spiegelbild und er verbringt seinen Alltag damit, Polaroid-Selfies zu schießen, die er auch an Fremde auf der Straße verteilt. Als seine Großmutter stirbt, deckt Dominic ein lang behütetes Familiengeheimnis auf: Seine totgeglaubte Mutter lebt! Dominic begibt sich auf die Suche nach ihr und erfährt, dass sie lesbisch ist und er noch einen Zwillingsbruder namens Daniel hat, der von einem obszönen Priester in einem abgelegenen Kloster erzogen wurde. Dominic sucht das Kloster auf, und die Wiedervereinigung der beiden Brüder könnte nicht intensiver sein. Vor ihnen steht nicht mehr nur das geliebte Spiegelbild, sondern eine exakte Kopie ihrer selbst! Doch das Wiedersehen hat Folgen, denn schon bald finden sich alle Beteiligten in einem verworrenen Netz aus Verlangen, Rache und Erlösung wieder.
1973
Cloud Atlas
Der Film behandelt die Schicksale sechs verschiedener Personen, die sich in einem Zeitraum von mehreren hundert Jahren (1849 bis 2321) ereignen. Die einzelnen Geschichten sind teils durch gemeinsame Figuren, teils nur durch Andeutungen und Erinnerungen miteinander verbunden.
Die Episode mit dem jungen, bisexuellen Komponisten Robert Frobisher (Ben Whishaw) spielt 1936. Er verlässt seinen Lebenspartner Rufus Sixsmith (James D’Arcy) und schreibt ihm regelmäßig Briefe, wie er eine Anstellung als künstlerischer Gehilfe für den alten Komponisten Vyvyan Ayrs (Jim Broadbent) findet.
In der Episode, die 1973 in San Francisco spielt, stellt Rufus Sixsmith der aufstrebenden Journalistin Luisa Rey Informationen für eine brisante Story in Aussicht, als er mit ihr in einem Fahrstuhl feststeckt.
1974
Peter Hujar’s day
Ein verrauchter Spätnachmittag im Jahr 1974. Fotograf Peter Hujar, eine der wichtigsten Figuren der New Yorker Szene, erzählt seiner Freundin Linda Rosenkrantz für ein Kunstprojekt von seinen vergangenen 24 Stunden: über das Leben in einer Stadt, in der alle Kunst machen wollen, aber niemand Geld hat; über ein Treffen mit Allen Ginsberg, der ihm Oralsex mit William S. Burroughs nahelegt; über die schriftstellerischen Vorzüge von Susan Sontag gegenüber Fran Lebowitz; oder auch nur über sein Abendessen. Die beiden sprechen bis in die Nacht, wie es nur Vertraute können: ehrlich, intim, mit leisem Witz und großer Zuneigung.
Aus dem Kunstprojekt von Rosenkrantz ist nie etwas geworden, doch 2019 wurde die Abschrift des Gesprächs in Peter Hujars Archiv entdeckt. Das Transkript erschien später als Buch, nun hat Ira Sachs („Keep the Lights on“, „Passages“) einen Film daraus gemacht: ein intensives und gleichzeitig wundersam leichtfüßiges Kinoerlebnis, das nicht nur den viel zu früh verstorbenen Peter Hujar feiert – sondern auch die Freundschaft, die Kunst und ein New York, von dem heute nur noch Spuren existieren. Ein warmherziger, vielschichtiger Film über die Wunder des künstlerischen Schaffens, kongenial besetzt mit Ben Whishaw und Rebecca Hall.
1976
Malasana 32 – Haus des Bösen
Im Jahr 1976 zieht es Familie Olmedo von ihrem Heimatdorf in die spanische Hauptstadt Madrid. Dort, so ihre Hoffnung, sind die Chancen auf ihr privates und berufliches Glück größer. Sie kaufen ein traumhaftes, großzügiges Apartment in der begehrten Calle de Manuela Malasaña, 32. Doch schon bald muss die sechsköpfige Familie feststellen, dass ihnen vor dem Kauf etwas verheimlicht wurde – sie sind nicht allein. Merkwürdiges geht in der Wohnung vor sich und das pure Böse bahnt sich einen Weg in ihre Mitte.
1977
The secret agent
Love & Revolution
Sevilla, 1977: Miguel (Omar Banana) ist der ganze Stolz seiner verwitweten Mutter Reme (Ana Wagener). Als erster in der Familie soll er an der Universität studieren, doch Miguels Leidenschaft gilt der Musik. Ein Gesangswettbewerb im Travestie-Club könnte zur größten Chance seines Lebens werden, aber im spanischen Süden der 70er Jahre ist Homosexualität noch ein strenges Tabu. Je intensiver Miguel diese gänzlich andere Umgebung erlebt, desto mehr fühlt er sich in der schillernden Welt seiner verrückten neuen Freunde zu Hause. Bis er bei einer Razzia verhaftet wird – eine Ungerechtigkeit, die seine Mutter bis ins Mark erschüttert. Entschlossen nimmt Reme den Kampf für die Freiheit ihres Sohnes in die eigenen Hände und braucht dafür die Hilfe des wohl buntesten Haufens an Mitstreitern, die sie sich hätte vorstellen können. Gemeinsam sind sie stark! Vorhang auf für ein mitreißendes Feel-Good-Drama unter der heißen Sonne Andalusiens, in dem Freundschaft und Musik verstaubte Moralvorstellungen beiseite fegen. Eine Liebeserklärung an das Leben!
Firebird
FIREBIRD ist eine berührende Liebesgeschichte, die auf einem sowjetischen Luftwaffenstützpunkt in Estland auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs beginnt. Der junge Soldat Sergey zählt die Tage bis zum Ende des Militärdienstes. Doch sein Leben wird auf den Kopf gestellt, als der wagemutige Kampfpilot Roman eintrifft. Aus der Freundschaft zwischen den beiden Soldaten wird schnell mehr, und als sich zwischen Sergey, Roman und Luisa, der Sekretärin des Stützpunktkommandanten, eine gefährliche Dreiecksbeziehung entwickelt, riskieren sie ihre Freiheit und ihr Leben. Angesichts des allwissenden Sowjetregimes ist Sergey gezwungen, sich seiner Vergangenheit zu stellen, während Romans Karriere immer mehr in Gefahr gerät und Luisa darum kämpft, ihre Familie zusammenzuhalten. Als Roman ins Visier einer KGB-Untersuchung geraten, zieht sich die Schlinge immer mehr zu. Nach einer wahren Geschichte.
Boogie nights
Boogie Nights ist ein Epos über die Pornofilmindustrie im kalifornischen San Fernando Valley der 1970er-Jahre – unter Missachtung aller Konventionen geht es um Sex, Drogen, Gewalt und überraschend auch um Zärtlichkeit. Die klassische Showbiz-Story erzählt vom Aufstieg und Fall des Dirk Diggler (Mark Wahlberg) und seiner Filmemacher-Clique um Produzent Jack Horner (Burt Reynolds), die den Porno zur neuen Kunstform erheben möchte. So wird z. B. Eddies schwuler Wegbegleiter Scotty J. mit ihm zusammen zum Actionstar in modischen Serienkrimis, die allerdings als Vorwand für die Sexszenen dienen. Da der Erfolg auf lange Sicht ausbleibt, versuchen sie mit dem schwulen Drogendealer Rahad Jackson und seinem jungen und scheinbar instabilen asiatischen männlichen Liebhaber Geschäfte zu machen. Das ist ebenso urkomisch wie rührend, witzig und gewagt. „Bei Boogie Nights wird uns klar, dass wir nicht nur Episoden aus den unterschiedlichsten Biografien miterleben, sondern ein Panorama aktueller Sozialgeschichte, die uns in mutigen, grellen Farben dargeboten wird“, schrieb Mick LaSalle im San Francisco Chronicle. Es war erst Regisseur Paul Thomas Andersons („There Will Be Blood“) zweiter Spielfilm, und doch liefert er damit ein überwältigendes Beispiel seines filmischen Potenzials.
1979
Messer im Herz
Paris, Sommer 1979. Filmemacherin Anne (Vanessa Paradis) verdient ihr Geld als Regisseurin und Produzentin drittklassiger Schwulenpornos. Als sie von ihrer Freundin Loïs (Kate Moran) verlassen wird, beschließt Anne die Geliebte, die zugleich die Cutterin ihrer Filme ist, mit einem ambitionierten Filmprojekt zurückzugewinnen. Doch eine brutale Mordserie überschattet den Dreh: Ein mysteriöser Killer dezimiert, bewaffnet mit einem Dildo mit Schnappklinge, Cast und Crew. Als die polizeilichen Ermittlungen nicht vorankommen, will Anne dem Mörder selbst eine Falle stellen. Doch ihr Plan bringt das verbleibende Team in größte Gefahr.
1980
Outlaw – Sex und Rebellion
Moskau 2020: Die mysteriöse Outlaw ist eine kompromisslose Rebellin. Befreit von sozialen Normen geht sie ihren Sehnsüchten nach und lässt sich von ihrer Lust treiben. Ihr neues Objekt der Begierde ist Alpha, der beliebteste Junge an der Schule. Alpha und seine Jungs hängen ab und drehen Gang-Bang-Videos, um etwas Geld zu machen. Outlaw will Alpha zu ihrem Sklaven machen und entführt ihn, doch Alphas Kumpel Nikita, der seinen Freund heimlich vergöttert, folgt ihnen. Moskau 1980: Ein General verliebt sich in die Burlesque-Tänzerin Nina, die früher einmal ein Mann war. Um mit ihr zusammen zu sein, setzt er seine Karriere und sein Leben aufs Spiel. Sex und Liebe, Ablehnung und Akzeptanz, Leidenschaft und Verderbtheit: Am Rand der Gesellschaft sind diese Emotionen oft nicht mehr voneinander zu unterscheiden…
Boogie nights
Boogie Nights ist ein Epos über die Pornofilmindustrie im kalifornischen San Fernando Valley der 1970er-Jahre – unter Missachtung aller Konventionen geht es um Sex, Drogen, Gewalt und überraschend auch um Zärtlichkeit. Die klassische Showbiz-Story erzählt vom Aufstieg und Fall des Dirk Diggler (Mark Wahlberg) und seiner Filmemacher-Clique um Produzent Jack Horner (Burt Reynolds), die den Porno zur neuen Kunstform erheben möchte. So wird z. B. Eddies schwuler Wegbegleiter Scotty J. mit ihm zusammen zum Actionstar in modischen Serienkrimis, die allerdings als Vorwand für die Sexszenen dienen. Da der Erfolg auf lange Sicht ausbleibt, versuchen sie mit dem schwulen Drogendealer Rahad Jackson und seinem jungen und scheinbar instabilen asiatischen männlichen Liebhaber Geschäfte zu machen. Das ist ebenso urkomisch wie rührend, witzig und gewagt. „Bei Boogie Nights wird uns klar, dass wir nicht nur Episoden aus den unterschiedlichsten Biografien miterleben, sondern ein Panorama aktueller Sozialgeschichte, die uns in mutigen, grellen Farben dargeboten wird“, schrieb Mick LaSalle im San Francisco Chronicle. Es war erst Regisseur Paul Thomas Andersons („There Will Be Blood“) zweiter Spielfilm, und doch liefert er damit ein überwältigendes Beispiel seines filmischen Potenzials.
1981
… und das Leben geht weiter
Mit eisgrauen Augen blickt ein berühmter Broadway-Choreograph aus dem Hotelfenster. Er weiß, dass die Party vorbei ist. Er hat auf seiner Haut Verfärbungen, das sogenannte „Kaposi Sarkom“, entdeckt und sucht das erste und einzige amerikanische Ärzteteam auf, das sich mit einer tödlichen Immunschwächekrankheit befasst: Don Francis und Mary Guinan, ein Virologenteam, sind einer Viruserkrankung auf der Spur, die als „Schwulenkrebs“ durch die Medien geistert. Die Zahl der Todesopfer steigt dramatisch. Umfangreichere Forschungen sind gefordert, doch dazu fehlt das Geld und der politische Willen der Verantwortlichen. Es sind ja nur Schwule, die sterben..
Info: Wie neuere Forschungen ergeben haben, war Gaëtan Dugas nicht der sog. „Patient Null“, also der erste Fall von HIV in den USA, sondern HIV war bereits in den 1960er in den USA aufgetreten, was aber erst viel später nachgewiesen werden konnte. Mehr dazu hier:
Moffie
Südafrika 1981, zur Zeit der Apartheid: Wie alle weißen jungen Männer muss auch Nicholas Van der Swart seinen zweijährigen Militärdienst leisten, um das Regime vor der Bedrohung durch den Kommunismus und die „Schwarze Gefahr“ zu verteidigen. Dass Nicholas schwul ist, darf niemand wissen, denn wer in der Truppe als „moffie“ erkannt ist, wird brutal schikaniert und gequält. Doch dann verliebt sich Nicholas in seinen Kameraden Dylan…
1982
Fireworks (2023)
Sizilien im Sommer 1982. Während ganz Italien vom Gewinn der Fußball-WM träumt, träumen Gianni (Samuele Segreto) und Nino (Gabriele Pizzurro) von einer Liebe ohne Angst. Die beiden Teenager lernen sich mit einem großen Knall kennen, als sie auf einer Landstraße mit ihren Mopeds zusammendonnern. Um den Unfall wieder gut zu machen, bietet Nino dem anderen Jungen einen Job bei seinem Vater an, der Feuerwerke veranstaltet. Gianni und Nino werden erst Freunde und bald Geliebte. Doch als ihre konservativen Familien von der Beziehung erfahren, sehen sich die beiden brutalen Anfeindungen ausgesetzt. Wild entschlossen wollen Gianni und Nino für ihre Liebe kämpfen – und bringen sich damit in Lebensgefahr.
1983
Kiss of the spider woman
Der politische Gefangene Valentín teilt sich eine Zelle mit dem wegen öffentlicher Unanständigkeit verurteilten Schaufensterdekorateur Molina. Während Molina die Handlung eines Hollywood-Musicals erzählt, in dem Ingrid Luna die Hauptrolle spielt, entwickeln die beiden eine ungewöhnliche Freundschaft. Die Handlung basiert auf dem mit dem Tony Award ausgezeichneten Broadway-Musical-Hit.
Whitney Houston: I wanna dance with somebody
Vom Chormädchen aus New Jersey zu einer der erfolgreichsten und bestausgezeichneten Künstlerinnen aller Zeiten – diese triumphale Hommage an die einzigartige Whitney Houston ist ein schonungsloses Porträt dieser facettenreichen Frau hinter der Stimme einer ganzen Generation. So wird auch ihre Beziehung zu Robyn Crawford gezeigt und die Bisexualität von Clive Davis erwähnt. Verfolgen Sie die berührende und emotionale Reise durch Houstons außergewöhnliches Leben und ihre Karriere. Erleben Sie atemberaubende Auftritte und einen Soundtrack mit den beliebtesten Hits der Ikone, wie Sie sie noch nie zuvor gehört haben.
Boogie nights
Boogie Nights ist ein Epos über die Pornofilmindustrie im kalifornischen San Fernando Valley der 1970er-Jahre – unter Missachtung aller Konventionen geht es um Sex, Drogen, Gewalt und überraschend auch um Zärtlichkeit. Die klassische Showbiz-Story erzählt vom Aufstieg und Fall des Dirk Diggler (Mark Wahlberg) und seiner Filmemacher-Clique um Produzent Jack Horner (Burt Reynolds), die den Porno zur neuen Kunstform erheben möchte. So wird z. B. Eddies schwuler Wegbegleiter Scotty J. mit ihm zusammen zum Actionstar in modischen Serienkrimis, die allerdings als Vorwand für die Sexszenen dienen. Da der Erfolg auf lange Sicht ausbleibt, versuchen sie mit dem schwulen Drogendealer Rahad Jackson und seinem jungen und scheinbar instabilen asiatischen männlichen Liebhaber Geschäfte zu machen. Das ist ebenso urkomisch wie rührend, witzig und gewagt. „Bei Boogie Nights wird uns klar, dass wir nicht nur Episoden aus den unterschiedlichsten Biografien miterleben, sondern ein Panorama aktueller Sozialgeschichte, die uns in mutigen, grellen Farben dargeboten wird“, schrieb Mick LaSalle im San Francisco Chronicle. Es war erst Regisseur Paul Thomas Andersons („There Will Be Blood“) zweiter Spielfilm, und doch liefert er damit ein überwältigendes Beispiel seines filmischen Potenzials.
1984
Boogie nights
Boogie Nights ist ein Epos über die Pornofilmindustrie im kalifornischen San Fernando Valley der 1970er-Jahre – unter Missachtung aller Konventionen geht es um Sex, Drogen, Gewalt und überraschend auch um Zärtlichkeit. Die klassische Showbiz-Story erzählt vom Aufstieg und Fall des Dirk Diggler (Mark Wahlberg) und seiner Filmemacher-Clique um Produzent Jack Horner (Burt Reynolds), die den Porno zur neuen Kunstform erheben möchte. So wird z. B. Eddies schwuler Wegbegleiter Scotty J. mit ihm zusammen zum Actionstar in modischen Serienkrimis, die allerdings als Vorwand für die Sexszenen dienen. Da der Erfolg auf lange Sicht ausbleibt, versuchen sie mit dem schwulen Drogendealer Rahad Jackson und seinem jungen und scheinbar instabilen asiatischen männlichen Liebhaber Geschäfte zu machen. Das ist ebenso urkomisch wie rührend, witzig und gewagt. „Bei Boogie Nights wird uns klar, dass wir nicht nur Episoden aus den unterschiedlichsten Biografien miterleben, sondern ein Panorama aktueller Sozialgeschichte, die uns in mutigen, grellen Farben dargeboten wird“, schrieb Mick LaSalle im San Francisco Chronicle. Es war erst Regisseur Paul Thomas Andersons („There Will Be Blood“) zweiter Spielfilm, und doch liefert er damit ein überwältigendes Beispiel seines filmischen Potenzials.
1985
Sommer 85
1985, ein heißer Sommer in der Normandie: Der 16-jährige Alexis (Félix Lefebvre) verbringt die Ferien gemeinsam mit seinen Eltern (Isabelle Nanty und Laurent Fernandez) in einem kleinen malerischen Örtchen an der Küste. Als er bei einem Segeltörn von einem Unwetter überrascht wird, das sein Boot zum Kentern bringt, wird er wie durch ein Wunder von dem etwas älteren David (Benjamin Voisin) gerettet. Eine große, besondere Sommerliebe nimmt ihren Anfang, doch nach wenigen Wochen wird das unbeschwerte Liebesglück der beiden Teenager getrübt. Die Ereignisse überschlagen sich und Alexis muss ein letztes Versprechen einlösen…
1985 (2018)
Weihnachten 1985 im Bible Belt von Texas. Der junge und erfolgreiche New Yorker Werbeagent Adrian Lester kehrt zum ersten Mal nach drei Jahren in sein altes Zuhause zurück. Bisher hat er seinen strenggläubigen Eltern nicht gesagt, dass er schwul ist. Vater Dale ist Vietnamveteran und hält konservative Werte hoch. Mutter Eileen versteckt ihre Liebe hinter einer perfekten Haushaltsführung. Adrians pubertärer Bruder Andrew protestiert derweil gegen das Verbot weltlicher Musik und hört heimlich Madonna. Zwischen Tischgebeten und anderen Feiertagsritualen ringt Adrian mit sich: Er will mit seinen Eltern endlich offen reden. Über sein Schwulsein und darüber, dass dies sein letzter Besuch bei ihnen sein könnte…
1986
This is not Berlin
Mexico City 1986. Der 17-jährige Carlos ist in der Schule ein Außenseiter. Während seine Familie der Fußball-WM entgegenfiebert, entdeckt er mit seinem besten Freund Gera den sagenumwobenen Underground-Club „Azteca“. Dort eröffnet sich den beiden Jungs eine unbekannte Welt aus wilden Partys, Drogenrausch und sexueller Freiheit – die auch Carlos’ Beziehung zu Gera in ein neues Licht setzt.Mitreißend erzählt Regisseur Hari Sama in seinem musikdurchfluteten Coming-of-Age-Film vom lustvollen Ausbruch aus bestehenden Verhältnissen und der Formierung einer queeren Gemeinschaft in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs. Seine jungen Darsteller*innen lassen die künstlerischen Experimente und sexuellen Ambivalenzen des mexikanischen Undergrounds der 80er Jahre furios neu aufleben. „This Is Not Berlin“ wurde bei seiner Weltpremiere in Sundance gefeiert und seitdem vielfach ausgezeichnet.
Shape of water – Das Flüstern des Wassers
Der meisterhafte Geschichtenerzähler Guillermo del Toro inszeniert mit Shape of Water eine poetische Liebesgeschichte, die circa 1963 vor dem Hintergrund des Kalten Krieges in Amerika spielt. Im versteckten Hochsicherheitslabor der Regierung arbeitet die einsame und stumme Elisa. Ihre einzigen Freunde sind ihr schwuler Nachbar Giles, ein alternder Plakatkünstler und Katzenliebhaber, und ihre resolute und geschwätzige Arbeitskollegin Zelda, die für sie oft als Übersetzerin agiert. Ihr Leben ändert sich für immer, als sie ein als geheim eingestuftes Experiment entdecken.
1988
Blue Jean
Newcastle, England, 1988. Die Sportlehrerin Jean sieht sich zu einem Doppelleben gezwungen: Margaret Thatcher hat mit ihrer konservativen Parlamentsmehrheit gerade Section 28 verabschiedet – ein homophobes Gesetz, das „die Förderung von Homosexualität“ verbietet. Deswegen darf in der Schule niemand wissen, dass Jean lesbisch ist – andernfalls könnte sie ihren Job verlieren. Ihre kämpferische Partnerin Vic unterstützt sie zwar, würde sich aber etwas mehr Mut von Jean wünschen. An den Wochenenden tauchen sie zusammen in das queere Nachtleben Newcastles ein. Als Jean in einer Lesben-Bar einer ihrer Schülerinnen begegnet, muss sie eine schwerwiegende Entscheidung treffen…
1989
In einem Land das es nicht mehr gibt
Ostberlin, 1989: Kurz vor dem Abitur fliegt die 17-jährige Suzie von der Schule und muss sich als Facharbeiterin im Kabelwerk Oberspree bewähren. Auf dem Weg zur Arbeit wird sie zufällig fotografiert. Das Bild landet auf dem Cover des Modejournals SIBYLLE, und Suzie wird über Nacht zum Fotomodel. Das ist ihre Chance dem sozialistischen Fabrikalltag doch noch zu entkommen und in die glamouröse Modewelt einzutauchen. Dort trifft sie auf den extravaganten Rudi (schwul), der mit Leidenschaft und Fantasie seine eigene Mode in der Underground-Szene erfindet, und auf den rebellischen Fotografen Coyote, dessen sinnliche Bilder alle verzaubern, aber trotzdem nicht gedruckt werden. Gemeinsam erleben die drei einen intensiven Sommer voller Freundschaft, Liebe und Solidarität, aber auch mit Geheimnissen, schmerzhaften Trennungen und Verrat …
1990
Zwischen uns das Meer
Der 27-jährige Marokkaner Nour gelangt im Jahr 1990 illegal nach Marseille. Mit seinen Freunden betätigt er sich als Kleinkrimineller. Als er den Polizisten Serge und dessen Frau Noémie kennenlernt, wird sein Leben auf den Kopf gestellt. Die beiden sind zwar verheiratet, doch Serge fühlt sich mehr zu Männern hingezogen. Noémie hat dies jahrelang stillschweigend ertragen und beginnt eine Affäre mit Nour. (Quelle: Wikipedia)
1991
Can you ever forgive me?
Lee Israel (lesbisch) schreibt in den 1970er und 80er Jahren in New York Portraits und Biographien von Prominenten wie Katherine Hepburn, Tallulah Bankhead, Estée Lauder und der Journalistin Dorothy Kilgallan. Als Lees Werke nicht mehr veröffentlicht werden, da sie den zeitgemäßen Publikumsgeschmack nicht mehr trifft, wendet sie ihre Kunstform der Täuschung zu, angestiftet durch ihren loyalen Freund Jack (schwul).
1993
Sorry Angel
Paris, 1993. Der Schriftsteller Jacques (Pierre Deladonchamps) ist Mitte 30, teilt sich das Sorgerecht für seinen kleinen Sohn Louis (Tristan Farge) mit dessen leiblicher Mutter und versucht, sich das Leben nicht zu sehr von seiner HIV-Infektion diktieren zu lassen. Auf einer Lesung in der Bretagne lernt er den Nachwuchsfilmemacher Arthur (Vincent Lacoste) kennen, der gerade beginnt, sich von den Fesseln der Provinz zu befreien. Arthur verliebt sich auf den ersten Blick in den geheimnisvollen Autor. Doch Jacques zögert, sich auf die Beziehung mit dem deutlich jüngeren Mann einzulassen. Auch weil er ahnt, dass ihnen dafür nicht mehr viel Zeit bleiben würde…
1994
Dramarama
Der Sommer ist vorbei, der High-School Abschluss in der Tasche. Gene bereitet sich auf die letzte Krimidinner-Pyjamaparty seiner Freunde vor. Zum krönenden Abschluss haben sie sich auf ihre ausgefallensten Kostüme aus Theater und Literatur gestürzt. So treffen sie sich als Alice im Wunderland, Mina Harker aus Dracula und Amelia Havisham aus Dickens´ Roman „Große Erwartungen“. Der Meisterdetektiv Sherlock Holmes und der geniale Arzt Dr. Jekyll sind auch dabei. Bevor die Gruppe zum College aufbricht, will sich Gene jedoch outen – hat aber Angst davor, was seine behüteten christlichen Freunde denken könnten. Was als Feier der Freundschaft geplant war, wird zu einer Zerreißprobe. Die ehemals eng verbundene Gruppe muss herausfinden, ob sie sich an die Vergangenheit klammern oder trotz Ungewissheit nach vorne blicken will. Ein verrückter Abend nimmt seinen Lauf. Dieses witzige Spielfilmdebüt ist eine ergreifende Hommage an Theater-Nerds, junge Erwachsene und die intensiven Freundschaften, die unsere Jugend prägen.
1999
Zeiten unseres Lebens
Im Sommer 1999 bereitet sich der 17-jährige serbische Einwanderer Kol auf das australische Tanzfinale vor, als er einen Notruf von seiner Tanzpartnerin Ebony erhält. Mit der Hilfe von Ebonys älterem Bruder Adam versuchen sie, es rechtzeitig zum Finale zu schaffen. Als Kol und Adam auf ihrem Weg Ebony abzuholen im Sommerverkehr stecken bleiben, entdecken sie, dass sie mehr gemeinsam haben als erwartet und im Laufe der nächsten 24 Stunden entwickelt sich eine unerwartete und intensive Romanze.
2012
Aktion Mutante
In der Zukunft: Eine Gruppe militanter Freaks schlägt zu – ihr bevorzugtes Ziel: Schöne und Reiche, Ärzte und Sperma-Banken, Bodybuilder und Fitnessstudios, kurzum, plattmachen, was gesund macht. In Höchstform geraten sie, als Ramón Yarritu (Antonio Resines) aus dem Knast entlassen wird. Das Hirn der Gruppe ruft zu neuen Aktionen auf. Und alle machen mit: die siamesischen Zwillinge Alex (Álex Angulo) und Juan (Juan Viadas), Cesar Ravenstein (Saturnino García), bekannt durch sein 5-Kilo-Sprengstoff-Brustkorb-Implantat; der 50-fach vorbestrafte Mechaniker Jose (Karra Elejalde), der taube Gonzales (Alfonso Martínez) mit dem niedrigsten IQ der Welt, sowie der bucklige, homosexuelle, zwergwüchsige Montero (Ion Gabella), Jude, Freimaurer und Kommunist. Die sieben Mutanten lassen alle Tabus hinter sich und verabreichen der Welt eine neue Schocktherapie.
Cloud Atlas
Der Film behandelt die Schicksale sechs verschiedener Personen, die sich in einem Zeitraum von mehreren hundert Jahren (1849 bis 2321) ereignen. Die einzelnen Geschichten sind teils durch gemeinsame Figuren, teils nur durch Andeutungen und Erinnerungen miteinander verbunden.
Die Episode mit dem jungen, bisexuellen Komponisten Robert Frobisher (Ben Whishaw) spielt 1936. Er verlässt seinen Lebenspartner Rufus Sixsmith (James D’Arcy) und schreibt ihm regelmäßig Briefe, wie er eine Anstellung als künstlerischer Gehilfe für den alten Komponisten Vyvyan Ayrs (Jim Broadbent) findet.
In der Episode, die 1973 in San Francisco spielt, stellt Rufus Sixsmith der aufstrebenden Journalistin Luisa Rey Informationen für eine brisante Story in Aussicht, als er mit ihr in einem Fahrstuhl feststeckt.
2013
Cicada
Ben ist „back on the dick“: Nach einer Reihe gescheiterter Beziehungsversuche mit Frauen hat der New Yorker Gelegenheitsjobber endlich wieder Sex mit Männern. Die Anbahnungen laufen zunächst eher random ab, online oder in Clubs. Doch dann begegnet er vor einem hippen Buchladen dem Datentechniker Sam und flirtet ihn erfolgreich mit Nietzsche an. „Du strahlst“, stellt Bens Schwester überrascht fest. Doch Ben und Sam tragen beide Wunden mit sich herum, die noch nicht verheilt sind. Matthew Fifer und Kieran Mulcare betten ihre schwule Liebesgeschichte in den faszinierenden queeren Kosmos New Yorks zwischen Clubbing, Kulturevents und sexueller Intimität ein. In dem sehr persönlichen Film erzählen sie von zwei jungen Männern, die füreinander ihre inneren Mauern fallen lassen und dahinter Schönheit entdecken.
2014
15 Liebesbeweise
Paris, 2014. Die Tontechnikerin und DJ Céline erwartet ihr erstes Kind – doch schwanger ist sie nicht. In wenigen Monaten wird ihre Frau Nadia eine Tochter zur Welt bringen. Während Nadia zwischen Übelkeit und Atemnot im zahnärztlichen Notdienst arbeitet, übt Céline das Babyhandling an den Kindern eines Kollegen. Dieses Chaos soll bald ihr Alltag werden? Trotz der „Ehe für alle“ muss Céline dem Staat mit 15 persönlichen Briefen aus dem Freundes- und Familienkreis beweisen, dass sie ihr Kind liebt und ihrer Rolle gewachsen ist. Als Pionierin muss sie ihren Platz vor dem Gesetz und in den Augen der anderen erst erkämpfen – und zugleich Frieden schließen mit ihrer Mutter, die stets ihren eigenen Weg ging. Eine erfrischend andere Geschichte über das Elternwerden – treibend, urkomisch und brillant gespielt.
2016
Es – Kapitel 2
Da das Böse alle 27 Jahre nach Derry in Maine zurückkehrt, führt „ES Kapitel 2“ die Charaktere – die sich seit den damaligen Geschehnissen aus den Augen verloren haben – als Erwachsene fast drei Jahrzehnte nach den Ereignissen des ersten Films wieder an den Ort des Grauens zurück. Einem jungen Mann wird, nachdem er von einem homophoben Mob aus Kindern und Jugendlichen verprügelt und von einer Brücke geworfen worden ist, von einem Clown bei lebendigem Leib das Herz aus der Brust gebissen. Aber dieser ist nicht der einzige schwule im Film…
2018
Kokon
Jahrhundertsommer 2018. Im multikulturellen Mikrokosmos Berlin-Kreuzberg bahnt sich die 14-jährige Nora ihren Weg durchs Erwachsenwerden. Während die Hitze auf ihrer Haut klebt, bekommt Nora zum ersten Mal die Periode, entdeckt ihre Liebe für andere Mädchen und lernt die wilde Romy kennen. Mit ihr wirkt die laute Gegend um das Kottbusser Tor plötzlich endlos groß und voller verborgener Schönheit, der Park wird zum Dschungel, das Freibad zum Meer. Nora lernt zu sich zu stehen und traut sich endlich Wege abseits der Clique ihrer älteren Schwester Jule zu gehen. Doch wie kann Nora ihren Blick für all diese Schönheit bewahren, nachdem ihr zum ersten Mal das Herz gebrochen wurde?
2020
Outlaw – Sex und Rebellion
Moskau 2020: Die mysteriöse Outlaw ist eine kompromisslose Rebellin. Befreit von sozialen Normen geht sie ihren Sehnsüchten nach und lässt sich von ihrer Lust treiben. Ihr neues Objekt der Begierde ist Alpha, der beliebteste Junge an der Schule. Alpha und seine Jungs hängen ab und drehen Gang-Bang-Videos, um etwas Geld zu machen. Outlaw will Alpha zu ihrem Sklaven machen und entführt ihn, doch Alphas Kumpel Nikita, der seinen Freund heimlich vergöttert, folgt ihnen. Moskau 1980: Ein General verliebt sich in die Burlesque-Tänzerin Nina, die früher einmal ein Mann war. Um mit ihr zusammen zu sein, setzt er seine Karriere und sein Leben aufs Spiel. Sex und Liebe, Ablehnung und Akzeptanz, Leidenschaft und Verderbtheit: Am Rand der Gesellschaft sind diese Emotionen oft nicht mehr voneinander zu unterscheiden…
2035
Arès – Der letzte seiner Art
Paris 2035. Frankreich in einer Dystopie: Massenarbeitslosigkeit, gewaltsame Demonstrationen, Scheitern der öffentlichen Ordnung. Menschen verkaufen ihren Körper zu Testzwecken an die Pharmaindustrie. Um einen Aufstand zu vermeiden, werden zur Unterhaltung der Bevölkerung brutale Kämpfe ausgetragen. Ares, Kriegsveteran, arbeitet und kämpft für die Polizei. Nachdem seine Schwester verhaftet wird, muss er als Versuchshund ebenfalls kämpfen. Er lässt seinen Nachbarn, den Cross-Dresser Myosotis, der sein Privatleben auf einer Pornowebsite für schwule Männer live streamt, mit seinen Ersparnissen auf sich wetten.
2069
Irrlicht
Wir schreiben das Jahr 2069. Auf dem Sterbebett erinnert sich der ehrwürdige Regent Alfredo, König ohne Krone, an seine ausschweifende Jugend als Feuerwehr-Azubi. Die Begegnung mit seinem Ausbilder Afonso entzündete damals eine leidenschaftliche Liebe – und den gemeinsamen Willen, den Status quo zu verändern.
Ein perfekt choreografierter Liebestanz, sexy Feuerwehrmänner in Jockstraps und ein Baum-Penis-Memory gegen den Flächenbrand: Der neue Film des portugiesischen Kultregisseurs João Pedro Rodrigues („O Fantasma“, „To Die Like a Man“, „Der Ornithologe“) ist eine wunderbar wilde Mischung aus Musical, Folklore, Fantasy, Postcolonial Study und queerer Erweckungsgeschichte im Zeichen des Umweltschutzes – also ganz großes Kino! Seit seiner Weltpremiere in Cannes (Quinzaine) wird Rodrigues’ meisterhafte filmische Fantasie weltweit auf Festivals gefeiert – und irrlichtert jetzt auch durch Deutschland.
2144
Cloud Atlas
Der Film behandelt die Schicksale sechs verschiedener Personen, die sich in einem Zeitraum von mehreren hundert Jahren (1849 bis 2321) ereignen. Die einzelnen Geschichten sind teils durch gemeinsame Figuren, teils nur durch Andeutungen und Erinnerungen miteinander verbunden.
Die Episode mit dem jungen, bisexuellen Komponisten Robert Frobisher (Ben Whishaw) spielt 1936. Er verlässt seinen Lebenspartner Rufus Sixsmith (James D’Arcy) und schreibt ihm regelmäßig Briefe, wie er eine Anstellung als künstlerischer Gehilfe für den alten Komponisten Vyvyan Ayrs (Jim Broadbent) findet.
In der Episode, die 1973 in San Francisco spielt, stellt Rufus Sixsmith der aufstrebenden Journalistin Luisa Rey Informationen für eine brisante Story in Aussicht, als er mit ihr in einem Fahrstuhl feststeckt.
2321
Cloud Atlas
Der Film behandelt die Schicksale sechs verschiedener Personen, die sich in einem Zeitraum von mehreren hundert Jahren (1849 bis 2321) ereignen. Die einzelnen Geschichten sind teils durch gemeinsame Figuren, teils nur durch Andeutungen und Erinnerungen miteinander verbunden.
Die Episode mit dem jungen, bisexuellen Komponisten Robert Frobisher (Ben Whishaw) spielt 1936. Er verlässt seinen Lebenspartner Rufus Sixsmith (James D’Arcy) und schreibt ihm regelmäßig Briefe, wie er eine Anstellung als künstlerischer Gehilfe für den alten Komponisten Vyvyan Ayrs (Jim Broadbent) findet.
In der Episode, die 1973 in San Francisco spielt, stellt Rufus Sixsmith der aufstrebenden Journalistin Luisa Rey Informationen für eine brisante Story in Aussicht, als er mit ihr in einem Fahrstuhl feststeckt.